Sieben positive Aspekte der Digitalisierung!

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Positive Aspekte der Digitalisierung

Digitalisierung ist in aller Munde. Unsere Welt ist im Umbruch – jedenfalls die Welt derer, die diesen Blog lesen, also der deutschen Sprache mächtig sind. In der vergangenen Woche habe ich dir schon Mut gemacht, keine Angst vor neuer Technik zu haben.

Tatsächlich gibt es ordentliche, positive Aspekte der Digitalisierung, die unser Leben bereichern werden. Vorher aber noch zwei kleine Anmerkungen: Zum einen enthält dieser Beitrag Werbung. Zum anderen möchte ich explizit darauf hinweisen, dass all diese Überlegungen nur aus meiner ganz persönlichen, subjektiven Sicht entstammen. Derzeit beschäftige ich mich nur wenig mit den sogenannten Experten der Branche. Leider ist es so, dass viele sich ihr Wissen nur angelesen haben, es aber nicht im Leben verorten können. Mit solchen Meinungen kann ich nicht viel anfangen.7

Aber genug der klugen Vorworte. Lass mich dir einige Punkte aufzählen, die ich an unserer digitalen Welt unglaublich schätze. Kurze Werbung schon für den Schluss: In Punkt 7 gebe ich einen ersten winzigen Einblick in mein Smarthome!

1. Ich bin mit vielen Menschen vernetzt.

Quer über den Globus bin ich heutzutage mit Menschen vernetzt. Schon vor fünfzehn Jahren hatte ich erste Internetbekanntschaften. Heute höre und lese von ehemaligen Freunden, kann sogar am Leben von Menschen teilnehmen, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Ich bin im Bilde was die Familie so macht und genieße Urlaubseindrücke von Bekannten. Wow!

Mit Hilfe von Clouddiensten und Messengern ist sogar interkontinentale Zusammenarbeit möglich. Es gibt mehrere Personen in verschiedenen Ländern mit denen ich schon an gemeinsamen Projekten gearbeitet habe, ohne sie je persönlich getroffen zu haben. Dabei haben wir über die Jahre großartigen Content produziert, der tausende von Menschen erreicht hat.8

2. Ich komme schnell an Informationen.

Zeitungen lesen habe ich immer gehasst. Am Ende waren es aber nicht die Nachrichten, die mich langweilten. Diese riesigen und ultradünnen Seiten wollten nie so, wie mir recht war. Jedes Mal hätte ich ausrasten können. Gleichzeitig produzierte ich unendlich Altpapier…

Heutzutage lese ich meine Tageszeitung als digitale Ausgabe, außerdem habe ich die News auf dem Smartphone. So ist es in Zeiten der Digitalisierung. Aktuelle Neuigkeiten erfahre ich quasi in Echtzeit aus verschiedensten Quellen. Habe ich eine Frage, kann ich mehrmals täglich googeln.9 Möchte ich mich mit einem mir unbekannten Thema beschäftigen, finde ich bei Pinterest viele gute Impulse. Sogar ganz neue Dinge kann ich mit Hilfe von sehr guten Youtube Videos lernen.

Dies alles ist natürlich das unterste Ende der digitalen Quellen. Wer schon einmal einen professionellen Internetkurs besucht hat, weiß, das der Raum nach oben massiv ist!

3. Meine Bibel ist immer dabei

Auch wenn ein ordentlicher Christ seine Bibel immer in der Tasche haben sollte, blieb meine früher oft aus Gewichtsgründen liegen. Heutzutage habe ich sie auf dem Handy immer in der Tasche.

Ich weiß, man könnte hier auch grundsätzlich über das Thema Bücher sprechen. Ebooks sind nach wie vor im Kommen und werden immer praktischer. Wer noch intensiv auf “Papier zum Blättern” besteht, hat meiner Erfahrung nach aber nie länger mit einem der moderneren Kindles gearbeitet…

Wartezeiten beim Arzt, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder die fünf Minuten vor dem nächsten Termin kann ich nun mit Bibellesen verbringen. Manchmal lese ich nur für mich selbst, immer wieder ertappe ich mich aber schon dabei, dass ich Predigten viel öfter verfeinere – einfach weil das Material über die Logos-App immer dabei ist.

4. Das wichtigste ist immer dabei!

Durch Digitalisierung wird mein Leben von Grund auf einfacher. Papier wird nicht nur eingespart, Inhalte können auch nicht mehr so leicht verloren gehen oder vergessen werden. Meine wichtigen Dokumente habe ich über Notebook, Tablet und Smartphone immer dabei. Sie sind in der Cloud gesichert und Ich kann ortsungebunden arbeiten. Tatsächlich, es war ein langer Weg, aber nun ist er zu guten Stücken gegangen, arbeite ich in einem oftmals Papierlosen Büro – Bücher ausgenommen.

Wer früher einen ordentlichen Kalender in Papierform geführt hat, weiß um die unmittelbaren Sicherungsaufgaben. Waren die Seiten nicht irgendwo kopiert, gingen sie bei einem Verlust unwiederuflich verloren. Das wäre immer wieder ein SuperGAU gewesen. Heutzutage brauche ich mir kaum noch Sorgen machen.

Lass mich dir von einer relativ aktuellen Erfahrung berichten: Im Sommer 2017 fuhr ich auf eine Freizeit. Während der Fahrt schaltete sich mein Notebook ungewollt ein und die laufende Festplatte wurde etwa acht Stunden10 durchgeschüttelt. Das Ergebnis: Kompletter Defekt. Alle Daten weg, keine Chance, sie wieder zu holen. Glücklicherweise hatte ich Wlan im Haus, also musste ich nur den Synchronisierungsordner auf eine externe Platte schieben, das dauerte etwa 10 Minuten. Nach weiteren 45 Minuten Wartezeit waren alle Daten wieder vorhanden. Nur einige ungesicherte Bilder waren verloren – eine krasse Erfahrung!

5. Automatisierung macht Fleiß manchmal überflüssig.

Durch Automatisierung spare ich wertvolle Zeit und mittels Datenbanken kann ich auf wichtige Informationen in Echtzeit zugreifen und sie gemeinsam mit anderen editieren.

Verstehst du, was ich meine? Heutzutage, in Zeiten der Digitalisierung, kann man Dinge automatisieren. Sie laufen also wie durch Zauberhand, wie von alleine. Ich verrate dir ein kleines Geheimnis: Das soziale Netzwerk Linkedin besuche ich nur etwa alle zwei Monate. Derzeit habe ich kein Interesse an einer beruflichen Veränderung und die dort geteilten Inhalte sind meist auch an anderer Stelle zu sehen. Trotzdem bespiele ich dieses Netzwerk zweimal pro Woche. Das läuft automatisch, ohne dass ich einen Finger rühren muss.

Wenn du dich mal mit dem Programm Excel beschäftigt hast, kennst du viele Möglichkeiten der Automatisierung – sofern die Formeln gut und akribisch gesetzt wurden. Hier kann man Stunden über Stunden sparen.

In der Regel arbeite ich heutzutage immer so, dass ich zunächst eine Stunde lang überlege, wie ich Aufgaben konzentrieren und zusammenfassen kann. Daraus entstehen dann gute Ideen, die mir für die kommenden Jahre Stunden, nein eher Wochen von Arbeits- und Lebenszeit einsparen…11

6. Inhalte können konserviert und verbreitet werden.

Früher gab es von einer Predigt eine Kassettenaufnahme. Wer eine Kopie haben wollte, musste sie aufwendig erstellen lassen. Predigten wurden so vielleicht von zehn weiteren Personen gehört. Gleiches galt für Bücher, Aufsätze und andere Druckerzeugnisse ebenso wie für Radioaufnahmen und Fernsehsendungen.12

Heutzutage ist das alles leichter. Dateiverarbeitung und Kopiermöglichkeiten wuchsen exponentiell. Wir übertragen Gottesdienste live in weitere Räume, stellen die Tonaufnahmen ins Internet und Mitglieder sehen Videoaufzeichnungen in ihren eigenen Räumen…

Was sind das bloß für tolle Möglichkeiten! Kennst du schon meinen YouTube Kanal? Da verstehst du eventuell ein wenig, was ich meine…

7. Wir sparen Zeit!

Manche sagen, früher war alles besser und wünschen sich die alten Zeiten wieder herbei. Das, was früher schön und romantisch war, kann man aber doch nach wie vor nutzen. Ich kann ein Lagerfeuer machen, draußen unterwegs sein und all meine Lieblingsserien im Internet genießen.

Außerdem werden andere Dinge viel einfacher. Das möchte ich dir an einem weiteren kleinen Beispiel verdeutlichen. Hoffentlich wirst du am Ende staunen:

Fast jeden Tag schalte ich einmal mein Außenlicht ein und später wieder aus. Um den Lichtschalter umzulegen, laufe ich mindestens zehn Meter zu dem Schalter hin und zehn Meter zurück.13

Ich mache das nochmal in Zeitwerten deutlich. Schalte ich meinen Lichtschalter vom nächsten Platz (meinem Bürostuhl) zu ihm ein oder aus und setze mich wieder, brauche ich im Durchschnitt 20 Sekunden.

Wenn man nun einen smarten Lichtschalter einbauen lässt14, der günstigste kostet etwa 20 Euro plus eine Stunde Montagezeit, kann man das Licht ganz ohne Laufweg steuern. Ich selbst brauche dann noch etwa 8 Sekunden.15

Eventuell denkst du nun, was ich mit all diesen Sekundenwerten will?

Kleinvieh macht auch Mist!

In Zeiten der Digitalisierung kommt es auf das Kleinvieh in deinem Leben an! Hier ist großes Potential, um eine Ausgeglichenheit zwischen Vernetzung und natürlichem Leben zu schaffen. Pass auf:

  • Mit zwanzig Kilometern pro Tag (zweimal schalten) laufe ich mindestens 7,3 Kilometer im Jahr zu diesem Lichtschalter.
  • Für zwei Schaltungen pro Tag brauche ich etwas über vier Stunden pro Jahr!
  • Ein smarter Lichtschalter spart 24 Sekunden pro Tag!
  • Das heißt: Mit einem smarten Lichtschalter spare ich 146 Minuten pro Jahr ein!
  • Konkret: Ich kann über zwei Stunden pro Jahr raus in die Natur und wandern – ohne eine Aufgabe zu streichen…

Realistisch würde man in einem Smarthome natürlich mehrere Schalter ersetzen. Bei mir im Büro, das Teil ist im Anfangsstadium, trotzdem können wir mittlerweile wohl von mehr als einer Tageswanderung pro Jahr sprechen. Reinkommen, anfangen zu arbeiten. Super!16

Die Frage ist am Ende natürlich, wie man die gesparte Zeit nutzt. Ich stehe nicht so sehr auf maximale Ausbeute! Viel wichtiger ist mir das Gespräch von Auge zu Auge oder die Wanderung alleine im Wald. Genau dafür gibt es durch Digitalisierung aber große Chancen und Möglichkeiten. Die sollten wir nicht vertun. Mein Plädoyer ist: Lasst uns Chancen und Möglichkeiten nutzen, um Digitalisierung voranzubringen. Es geht nicht nur um Industrie 4.0. Es geht auch um unser persönliches Leben.  Vielleicht werden wir selbst neue Freiräume entdecken, unsere Mitmenschen und unsere Natur sehr intensiv kennenzulernen. Auf jeden Fall wird dann die kommende Generation diese Möglichkeit haben – hoffentlich nutzt sie die auch…

Digitalisierung positiv Pinterest


  1. Einzelner Content dieses Blogs wurden im vergangenen Jahr von über 100.000 Menschen gesehen! - Leider konzentriert sich theoradar.de nur auf Twitter und Facebook...
  2. An dieser Stelle vielleicht nochmal der deutliche Hinweis: Wenn ich die Vokabeln googlen oder googeln nutze, meine ich in leichter Anlehnung an den Duden eine Internetrecherche. Seit langem schon habe ich mich für die Suchmaschine Ecosia entschieden, “ecosianen” zu verwenden würde aber eher irritieren…
  3. Ja, solange hält ein Lenovo Akku…
  4. Smartphone und Wifi sehe ich in Zeiten der Digitalisierung mal als vorausgesetzt
  5. Damit meine ich: Handy aus der Tasche holen, entsperren, den Schalter via Sprachassistent ansprechen und Handy wegstecken. - Die Zahlenwerte habe ich übrigens alle gemessen… :)
  6. Bevor mir jemand etwas unterstellt: Ich spreche hier natürlich vom Licht, nicht von der miserablen Heizsituation. Wer mir bei Instagram folgt, wird wissen, was ich meine…
  7. Wer mir erklären möchte, dass ich mich mit einem Selfie nur vergewissere, ob ich noch existiere, hat seine Kompetenz für dieses Thema in meinen Augen verspielt…
  8. Einzelner Content dieses Blogs wurden im vergangenen Jahr von über 100.000 Menschen gesehen! – Leider konzentriert sich theoradar.de nur auf Twitter und Facebook…
  9. An dieser Stelle vielleicht nochmal der deutliche Hinweis: Wenn ich die Vokabeln googlen oder googeln nutze, meine ich in leichter Anlehnung an den Duden eine Internetrecherche. Seit langem schon habe ich mich für die Suchmaschine Ecosia entschieden, ecosianen zu verwenden würde aber eher irritieren…
  10. Ja, solange hält ein Lenovo Akku…
  11. Interesse noch mehr zu erfahren? Dann lass mir gerne einen Kommentar da…
  12. Erinnerst du dich noch, wie wir noch vor 25 Jahren Radiosendungen in Echtzeit aufgenommen haben und daraus Mixtapes erstellten? Sowas ist heutzutage eine Sache von drei Daumenbewegungen bei Spotify…
  13. Eine Zeitsteuerung oder Bewegungssteuerung  ist ausgeschlossen, weil der Schalter täglich anders geschaltet wird und ich nicht jede Katzen und Waschbärbewegung im Licht haben will.
  14. Smartphone und Wifi sehe ich in Zeiten der Digitalisierung mal als vorausgesetzt
  15. Damit meine ich: Handy aus der Tasche holen, entsperren, den Schalter via Sprachassistent ansprechen und Handy wegstecken. – Die Zahlenwerte habe ich übrigens alle gemessen… :)
  16. Bevor mir jemand etwas unterstellt: Ich spreche hier natürlich vom Licht, nicht von der miserablen Heizsituation. Wer mir bei Instagram folgt, wird wissen, was ich meine…

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