Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist

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Sechs qualvolle Stunden sind vergangen. Stunden voller Schmerz und Leid. Unschuldig verurteilt, ausgelacht und beschimpft hängt er am Kreuz.
Mit dem letzten Atemzug macht er deutlich, was ihn erwartet. Jesus lässt los. Er hängt nicht an dieser Welt, teilt das Schicksal noch länger andauernder Folter nicht, mit den anderen.

Es ist eigentlich ein simpler Satz. Dieser Satz drückt aber eine Hoffnung aus, die Generationen prägt und das ganze Leben auf den Kopf stellt.

Mit dem Tod ist nicht alles vorbei.

Jesus ist überzeugt, dass am anderen Ende jemand ist. Er legt seinen Geist in die vertrauenswürdigen Hände des Vaters. Was eine Geste. Welch eine Zusage.

Begreifst du? Mit dem Tod ist das Ende nicht gekommen. Unser Körper zerfällt und geht zurück zur Erde. Unsere Seele, als innerer Antrieb, kommt zum endgültigen Stillstand. Tot ist tot. Da ist nichts mehr. Keine Wahrnehmung, keine Träume und keine Erlebnisse. Aber auch kein zielloses umherirren in einer wie auch immer gearteten Geisterwelt. Kein Verbleiben an einem Ort der Unruhe.

Wir existieren auch im Tod.

Auch wenn Menschen tot sind, bleiben sie doch existent. Manche sagen, man lebe in der Erinnerung der Angehörigen weiter. Andere behaupten, die Werke auf der Erde seien ein ewiges Erbe. Jesus sagt, wir kommen in Gottes Hand.

Das Totenreich ist nichts anderes, als die Hand des Vaters.

Bei ihm sind wir sicher aufgehoben. Er weiß um uns und kümmert sich um uns. Gott der Vater hat uns erschaffen und erdacht. Er lässt uns auch im Tode nicht alleine sondern hält unsere Existenz sicher in seiner Hand.

Das letzte Wort Jesu ist nicht nur eine lyrische Umschreibung des Sterbens. Jesus vermittelt sogar am Schluss noch das Zentrum christlicher Hoffnung, nämlich ein Leben nach dem Tod. Paulus, ein großer Aktivist für Jesus, formulierte einige Jahre später genauer, was uns erwartet:

Am Ende der Zeit werden die Toten aus Gottes Hand wieder auferweckt werden. Sie werden einen neuen Körper bekommen und eine neue Existenz in Gottes Nähe erfahren.

Den Worten folgten Taten.

Jesus hat es in seinem Leben nie nur bei Worten belassen. Er war kein Schwätzer, dem man blind hinterherlaufen wollte. Drei Tage nach seinem Tod folgt auch die Tat, die sein letztes Wort bekräftigt. Ostern wird gefeiert, dass Jesus nicht bei den Toten geblieben ist. Er lebt, er ist heute real, er ist Gott!

Ich weiß, das sind große Worte. Milliarden von Menschen haben diesen Worten aber Glauben geschenkt – und erlebt, dass hinter all dem eine große Wahrheit steht. Diese Wahrheit findet man nicht im Internet. Du entdeckst sie nur, wenn du dich mit dem persönlich unterhältst, der die Worte alle gesprochen hat.

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