Wie lautet eigentlich das Thema meines Blogs?

Ungefähre Lesezeit: 6 Minuten

Als ich den Beitrag über die Geschichte meines Blogs schrieb, musste ich kurz nachdenken. Was genau mache ich hier eigentlich? Nun, wer meinen Blog kennt, weiß, dass er in Bewegung ist. Ständig. Trotzdem hinterfrage ich alles und immer, das liegt ein Stück wohl auch in meiner Persönlichkeit.

Ich

Also was macht der Simon hier eigentlich? Warum macht er ständig und überall Werbung für seine Seite? Will er Menschen auf sich aufmerksam machen? Inszeniert er nur sich selbst?

Bei mir ist irgendwie alles anders.

Bei mir scheint es alles anders zu sein, als auf anderen Blogs. Ich habe nicht mein konkretes Thema, meine klar definierte Sparte. Also doch, eigentlich schon, hin und wieder habe ich schon erwähnt, dass ich über meinen persönlichen Lifestyle blogge. Aber dieser Lifestyle ist so anders, so speziell, dass man ihn nicht mit anderen Blogs gruppieren könnte. Meine Sparte ist noch sehr unterbesetzt. Das war sie schon immer – jedenfalls seitdem ich das Internet kenne, also seit knapp 20 Jahren.

Die Motivation zu kennen ist wichtig!

Ziele zu haben ist wichtig. Nur durch Ziele wird man wirklich motiviert. Das weiß ich. Das setze ich in der Regel auch immer wieder um. Nur irgendwie nicht auf meinem Blog. Ich kann mich noch nicht entscheiden. Alles gehört dazu. Das Endbild ist noch etwas wirr. Vielleicht auch deswegen dieser Beitrag. Heute ist alles anders. Ich schreibe mir einfach mal Dinge von der Seele. Worum geht es also auf dieser Seite? Was ist meine Motivation? Warum mache ich mir immer wieder die Mühe und veröffentliche derzeit zwei Beiträge pro Woche? Gehört am Ende vielleicht doch alles zusammen?

Zuallererst bin ich Christ.

Nun, zuallererst bin ich Christ. Außerdem bin ich Pastor einer Freikirche. Du findest auf meinem Blog also viele christliche Inhalte. Mir ist es ein großes Anliegen, alte, uralte, tausende Jahre alte Weisheiten für unsere heutige Zeit zu übersetzen. So viel Religion und Tradition haben sich mit den Jahrhunderten eingeschlichen, dass wir oft nur noch ein schemenhaftes Bild von dem haben, wie Gott sich den Menschen vorgestellt hat.

Du siehst letztendlich alle Inhalte auf dieser Seite durch mein christliches Weltbild. Aber Achtung! Mein Weltbild ist weder von Vorgestern, noch vergleichbar mit dem einiger Personen, die besonders abschreckend auf dich gewirkt haben. Es zeichnet sich im Wesentlichen durch die Perspektive aus, die eine Ewigkeit, ein Leben nach diesem Leben im Blick hat.


Perspektive Ewigkeit prägt mein Leben!

Simon Birr

Diese Perspektive kommt nicht von irgendwo her. Sie kommt daher, dass es unglaublich viele und gute literarische1 Belege gibt, dass eines Tages ein Mensch tot war und danach wieder lebte. Ich weiß, für jemand ganz Außenstehenden klingt das absolut abgefahren. Ich bin aber nicht nur Träumer. Fünf Jahre habe ich studiert, das Studium sogar mit überaus guten Noten abgeschlossen. Wenn ich dir hier etwas schreibe, dann ist das nicht schwärmerisch daher gesagt, dann kann ich dir das auf hoch intellektuellem Niveau erklären.2

Es geht nicht um mich!

Nun wird das Wörtchen “ich” wahrscheinlich schon das meistgenannte in diesem Beitrag sein. Das könnte vom Eigentlichen ablenken. Natürlich sind alle Inhalte hier an meine Person gekoppelt. Auf jeden Fall geht es auch um meine Person. Viele der Gedanken hier könntest du nie von dem Gehirn lösen, dem sie entspringen.

Das Meiste entspricht dem Leben, dass ein kleiner Pastor auf dem Dorf lebt. Noch mehr entspringt dem, was meine Gedanken tagtäglich flutet. Es geht mir aber keineswegs um eine riesige Selbstinszenierung, damit mich am Ende alle bewundern. Wenn Inhalte von mir auf diesem Blog landen, dann ganz gewiss ohne einen konspirativen Hintergedanken. Selbstdarstellung ist Mittel zum Zweck und an mancher Stelle in der heutigen Welt notwendig. Es gibt aber einen gewaltigen Unterschied zwischen Selbstdarstellung und Selbstinszenierung. Mir ist das wichtig, deswegen betone ich es nochmal: Mein Ziel ist auf keinen Fall, von irgendwem bewundert zu werden. Eigentlich ist es mir sogar total egal, was die Leute von mir denken.


Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Selbstdarstellung und Selbstinszenierung. Den sollte man als Pastor kennen und beherrschen…

Mein Blog ist für dich!

Wenn du dich durch die “unchristlichen” Beiträge hier klickst, findest du eine Menge Inhalte über ganz verschiedene Themen. Mal geht es um Homepageerstellung. Mal geht es um Bücher, die dich weiterbringen. Hin und wieder schreibe ich etwas zu Zeitmanagement und Arbeitsmethoden. Mit diesen Fragen beantworte ich eine schlichte Frage, die mir immer wieder gestellt wird. Nämlich diese:

“Wie machst du das alles eigentlich?”


Manche Menschen haben das Bild von Pastoren, dass die einmal pro Woche am Sonntag arbeiten und dafür unglaublich viel Geld bekommen.

Leider sind all diese Annahmen falsch. Beide!!!3 Zwischendurch machen wir ziemlich viele andere Dinge. Für viele Pastoren gehört auch der Auftritt im Internet dazu. Ob man nun auf einzelne Veranstaltungen hinweist oder die Gemeindehomepage betreut, weil eine Agentur dafür zu viel Geld haben möchte… Pastoren sind voll die Vielseiter!

Pastoralmanagement

Auf ganz unterschiedlichen Gebieten war es mir über die Jahre wichtig, Erfahrung zu sammeln. Diese Erfahrung möchte ich gerne weitergeben, damit du selbst nicht erst auf die Suche gehen musst. Mein Ziel ist, dass du deine Zeit für etwas anderes aufsparen kannst und am Ende viel besser sein wirst, als meine bescheidene Person es je werden könnte. Ich bin ein kleiner Pastor vom Dorf, das ist mir wohl bewusst…

Deswegen kam vor vielen Jahren schon der Begriff “Pastoralmanagement” ins Spiel. Er ist mir mal über Nacht eingefallen und ich fand ihn ganz passend. Unter diesem Schlagwort (meines Wissens übrigens einzigartig) findest du alles Mögliche, was ein Pastor an Methoden, Werkzeugen und KnowHow haben könnte, um den Alltag zu überstehen.

Das Schöne ist, hier wirst du auch fündig werden, wenn du keine Pastorin und kein Pastor, keine Pfarrerin und kein Priester bist. Die allermeisten Dinge aus dem Pastoralmanagement sind so profan und so wenig auf Gemeinde und Glauben bezogen, dass du sie direkt in dein Leben einbeziehen kannst.

Ein wenig Lifestyle darf aber auch sein.

In diesen beiden Punkten, aber auch weit darüber hinaus entdeckst du meinen Lifestyle. Er hat nichts mit neuester Mode oder schicken Autos zu tun. Es geht auch nur selten um teure Alkoholika oder spannende Reisen. Das alles ist sicher ein Teil davon, aber es gibt noch viel mehr.

In meinen Zeilen – und ganz besonders auf meinen Social Media Accounts – findest du einen Lifestyle, der aus der Perspektive Ewigkeit heraus lebt. Vielleicht bringt er dir ein wenig Inspiration für dein Leben. Eventuell findest du die Kraft des Glaubens für das Jahr 2019 in deinem persönlichen Leben. Möglicherweise entdeckst du genau den Gedanken, den du schon so lange gesucht hast.

Mein Blog, meine Internetpräsenz soll dir eine kleine Hilfe sein, damit du Impulse für dein Ding findest. Schau dir gerne einige weitere Beiträge an. In diesen Zeilen oben waren ja schon zwischendurch zwei, drei Links gesetzt. Viele, wirklich viele Menschen haben mir schon berichtet, wie sie inspiriert wurden und gestärkt in kommende Tage gehen konnten.

Das Ende ist offen…

Am Ende weißt du nun ein wenig Bescheid über meine innere Motivation, meine Gedanken, meinen Antrieb. Eines aber ist mir noch lange nicht sicher. Es geht um DAS eine Schlagwort, dieses ganz spezielle HASHTAG, welches alles beschreibt. Seit Monaten überlegen wir und überlegen – aber es kommt nichts perfektes heraus. Eventuell hast du eine Idee? Dann lass mir bitte einen Kommentar da. Ansonsten melde ich mich mit diesem Anliegen aber eines Tages ganz sicher nochmal…

Ich Pinterest


  1. Also wissenschaftlich erforschbare, durchdenkbare, rational gelagerte Dokumente… Du merkst, mir ist schon wichtig, auf einem gewissen Niveau zu arbeiten. All meine theologischen Beiträgen gebe ich durchaus eine Chance für Beachtung im theologisch-intellektuellen Raum.
  2. Das mache ich in der Regel aber nicht in meinen normalen Beiträgen, weil es kaum welche meiner Leser in dieser Tiefe interessiert. Wenn du dazu je eine Frage hast, stelle sie gerne in den Kommentaren oder auf meinen Sozialen Netzwerken und wir werden ins Gespräch kommen…
  3. Da sind bewusst drei Ausrufezeichen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.